Lesung

Fr, 23. 02 2018, 19.30 Uhr

Krimilesung

"Tausend Teufel" und "Der Angstmann"

Lesung mit Frank Goldammer

Dresden im Winter 1947: Wohnungsnot, Hunger und Krankheiten beherrschen das Leben in der völlig zerstörten Stadt, die nun zur sowjetischen Besatzungszone gehört. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Neustadt gerufen: Ein Rotarmist wurde tot aufgefunden. Doch bevor Heller mit den Ermittlungen beginnen kann, wird die Leiche vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem er eine grauenhafte Entdeckung macht: den Kopf eines Mannes.

Frank Goldammer liest außerdem aus "Der Angstmann":

Dresden im November 1944: Flüchtlingsströme drängen in die Stadt und Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede und macht sich auf die Suche nach dem Täter, wobei ihm nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp Hindernisse in den Weg legt. Als die Stadt im Februar 1945 im Bombenhagel untergeht, hält man den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück...

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb Krimis über Dresden und Umgebung. Der Durchbruch kam mit dem historischen Krimi "Der Angstmann", der es auf die Spiegel-Bestseller-Liste schaffte. Goldammer ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.

Reservierung empfohlen unter: Tel.: 040 / 32 11 91 oder info@speicherstadtmuseum.de

10,– EURO, ERM. 8,50 EURO

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