Lesung

Fr, 26. 01 2018, 19.30 Uhr

Krimilesung

"Tote schweigen nicht" und" Tote lügen nicht" -  

Faszinierende Fälle aus der Rechtsmedizin

Lesung mit Klaus Püschel und Bettina Mittelacher

 

Die Umstände eines Todesfalls mögen noch so rätselhaft wirken: Rechtsmediziner legen sie frei. Als Detektive in Weiß tragen sie entscheidend dazu bei, ein Verbrechen aufzuklären. Als Anwälte der Toten beschäftigen sie sich aber auch mit dem Leben des Opfers und seinem Sterben - was manchmal existenzielle Fragen aufwirft. Klaus Püschel und Bettina Mitteracher stellen in ihrem Buch besonders spektakuläre Fälle vor: Es geht um einen Mann, der ein Flugzeug als Waffe benutzt, um seine Familie auszulöschen, Mütter, die ihre Kinder absichtlich krank  machen, den rätselhaften Tod von Uwe Barschel und den Showdown eines Serienkillers. Aber auch Klaus Störtebeker kommt vor - und eine Elster, die zur Mörderin wird.

 

Klaus Püschel und Bettina Mittelacher stellen außerdem ihr neuestes gemeinsames Buch "Tote lügen nicht" vor:

 

Kaltblütige Täter, Selbstmörder und Familiendramen.  Was empfand der Maskenmann, als er Kinder in seine Gewalt gebracht hatte, sie entführte, missbrauchte und tötete? Warum begibt sich einer der Reemtsma-Entführer bis ans Ende Europas, um sich dort von den Klippen zu stürzen? Wie erträgt es ein Mensch, jahrelang mit einer Leiche in derselben Wohnung zu leben? Dies ist nur eine kleine Auswahl der realen Geschehnisse aus „Tote lügen nicht“, die anmuten, als entstammten sie einem irrealen Thriller.

 

Klaus Püschel, 1952 in Grammendorf geboren, wurde 1983 in Rechtsmedizin habilitiert und 1985 zum Professor berufen. Seit 1991 ist er Direktor des Hamburger Instituts für Rechtsmedizin und deutschlandweit wie international als Kapazität auf dem Gebiet der Forensik gefragt. Püschel ist Ehrenkommissar der Hamburger Polizei und Autor zahlreicher Fachbücher.

 

Bettina Mittelacher hat sich als Journalistin auf Kriminalfälle spezialisiert und ergründet als Gerichtsreporterin die Psyche von Verbrechern. Sie schreibt u.a. für das Hamburger Abendblatt.

Reservierung empfohlen unter: Tel.: 040 / 32 11 91 oder info@speicherstadtmuseum.de

10,– EURO, ERM. 8,50 EURO

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