Die Nacht der Speicherstadt 2026
Das UNESCO-Welterbe Speicherstadt
Samstag, den 03. Oktober 2026, 18.00 bis 23.00 Uhr
Seit 2015 zählt die Speicherstadt zusammen mit dem Kontorhausviertel zum UNESCO-Welterbe. Doch sie ist mehr als ein weltweit einzigartiges Baudenkmal. Wer genauer hinschaut, entdeckt noch völlig andere Seiten. Kaffee, Kakao und Gewürze werden hier zwar seit langem nicht mehr gelagert. Aber dank der Revitalisierung der historischen Speicherblöcke seit der Jahrtausendwende ist sie heute wieder ein lebendiges Touristenziel und Gewerbequartier mit einer großen Vielfalt an Unternehmen, Museen und kulturellen Einrichtungen. Entdecken Sie diese Vielfalt bei der Langen Nacht der Speicherstadt mit exklusiven Einblicken hinter die Kulissen, spannenden Führungen, Ausstellungen und vielen weiteren Programmpunkten.
Das vollständige Programm der Nacht der Speicherstadt finden Sie hier:
Der Eintritt im Speicherstadtmuseum ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Außen Backstein, innen Technik - Der Bau der Speicherarbeit
Eine Museumsführung zu Planung und Bau der Speicherstadt (1888-1927) - dargestellt anhand unseres originalgetreuen Modells von Speicherblock L sowie historischer Fotos und Pläne. Außerdem wird die Frage beantwortet, was das alles mit Reichskanzler Otto von Bismarck und einer silbernen Maurerkelle zu tun hat.
18.00 / 19.00 / 20.00 / 21.00 / 22.00 Uhr, Dauer jeweils ca. 20 Minuten
Mit Griepen und Probenstecher - Die traditionelle Speicherarbeit
Wiegen, Bemustern, Stapeln - Die traditionelle Speicherarbeit war nicht nur körperlich schwer, sie erforderte auch viel Erfahrung, Wissen und Umsicht im Umgang mit den wertvollen Gütern. Eine Führung zum Mitmachen, bei der viel Interessantes aus der früheren Arbeitswelt der Quartiersleute vermittelt wird. Auch Kinder und Jugendliche haben hierbei Spaß.
18.30 / 19.30 / 20.30 / 21.30, Dauer jeweils ca. 20 Minuten
Verloren und Vergessen - Wie die Speicherstadt vor dem Krieg war.
Sonderausstellung zur Kriegszerstörung und zum Wiederaufbau der Speicherstadt. Das Viertel war während des Zweiten Weltkrieges wiederholt das Ziel von schweren Luftangriffen. Historische Aufnahmen dokumentieren die erheblichen Kriegsverluste. Außerdem wird der Wiederaufbau der Speicherblöcke durch den Architekten Werner Kallmorgen thematisiert.
Durchgängig von 18.00 bis 23.00 Uhr
DIE FOTOS STAMMEN VON Michael hußmann, der Stiftung Historische Museen Hamburg und aus dem Archiv des Speicherstadtmuseums. Sie sind URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. FotoAnfRAGEn Bitte an presse (at) Speicherstadtmuseum.de.